Bike 4 Peaks #1 Teamberichte

Die aktuellen Teamberichte von Topeak Ergon, Bulls, Texpa-Simplon und  black tusk Racing by toMotion

Teambericht Topeak Ergon Racing Team

Alban 2. beim Auftakt der Four Peaks

Seit heute gibt es ein neues Format im Rennzirkus der Mountainbiker — die Bike Four Peaks. Und das Topeak-Ergon Racing Team ist direkt ganz vorne mit dabei: Alban Lakata wird auf der ersten Etappe im Zielsprint Zweiter und Robert Mennen glänzt ebenfalls mit einer überzeugenden Leistung.

Alban Lakata (c) Robert Niedring/BIKE Four PeaksHeute ist mit dem Bike Four Peaks ein neues Etappenrennen für Mountainbiker gestartet, das quasi den Klassiker Bike Trans Germany ablöst. Vom 5. bis 8. Juni 2013 gehen rund 1.000 ambitionierte Biker aus 35 Nationen bei dem viertägigen Etappenrennen für Einzelfahrer und Teams an den Start. Die Strecke führt in vier Etappen über rund 300 Kilometer und 9.000 Höhenmeter von Ruhpolding nach Neukirchen am Großvenediger durch die schönsten und abwechslungsreichsten Landschaften Deutschlands und Österreichs. 

Dabei ging es direkt schon wieder gut los für das Topeak-Ergon Racing Team: Alban Lakata wurde auf der ersten Etappe von Ruhpolding nach Lofer mit 2:40:22 Stunden im Zielsprint zweiter und auch Robert Mennen lieferte nach langer Verletzungspause eine tolle Leistung. Leider verlor der Nörvenicher in der Startphase durch ein Gerangel wichtige Plätze und musste sich dadurch im Laufe des Rennens wieder ganz nach vorne arbeiten.

Alban Lakata ist nach seinem Triumph bei den Europameisterschaften vor etwas über drei Wochen in Singen einer der ganz großen Favoriten. Heute hat der Albanator mit seinem 2. Platz direkt auf der ersten Etappe diesen Status abermals eindrucksvoll unter Beweis gestellt und ist daher, was den weiteren Verlauf des Rennens, angeht sehr selbstbewusst: „Mein Ziel ist es schon zu gewinnen”, verrät der frischgebackene Europameister. „Da ja ein Großteil der Strecke durch Österreich führt, habe ich ja auch einen gewissen Heimvorteil. Einige Teilstücke sind mir auch schon bekannt”, fügt der Österreicher zuversichtlich hinzu. Seine Strategie scheint dabei einfach: „Ich werde versuchen jede Etappe wie ein einzelnes Rennen zu fahren. Was am Ende dabei rauskommt wird man dann sehen!”

Dagegen fällt Roberts Prognose noch etwas vorsichtiger aus: „Nach der Marathon-EM habe ich mir einen hartnäckigen Infekt eingefangen, der mich einige Körner gekostet hat, daher sehe mich noch nicht im Vollbesitz meiner Kräfte.” Außerdem weiß man bei so einer neuen Veranstaltung auch noch nicht genau was einen erwartet: „Ich wirklich gespannt”, so Mennen heute Morgen kurz vor dem Start. „Ich hoffe, dass wir trotz der Wetterverhältnisse eine abwechslungsreiche Strecke befahren werden.” Das Wetter könnte tatsächlich ein Knackpunkt im Rennverlauf darstellen, denn nach den heftigen Regenfällen und dem Hochwasser in manchen Gebieten, ist noch nicht sicher ob die urtümliche Route immer eingehalten werden kann. 

Die erste Etappe wurde heute morgen um 10:00 Uhr bei Kaiserwetter mit strahlendem Sonnenschein gestartet und führte von Ruhpolding nach Lofer mit insgesamt knapp 69 Kilometern und 1.900 Höhenmetern. Allerdings wurde die Strecke um 20 Kilometer neutralisiert um ein Hochwassergebiet zu umfahren. Das bedeutet die Fahrer fuhren im großen Feld hinter der Rennleitung her, bis nach etwa 20 Kilometern der fliegende Start erfolgte. Morgen geht es über 75 Kilometer und 2.500 Höhenmeter von Lofer nach Kirchberg in Tirol.

Topeak-Ergon-Athlet Wolfram Kurschat ist diesmal in ganz anderer Mission unterwegs: Zusammen mit Ergon-Sportergonom Kim Tofaute und Ergon Factory Rider Stefan Herrmann machte er im Rahmen der 90-Tage-Challenge, initiiert vom Bike Magazin, drei Fahrer innerhalb von nur drei Monaten fit für die Four Peaks. Wir wünschen an dieser Stelle allen Beteiligten viel Glück …

 

Teambericht Team Bulls

Böhme und Gradl in Lofer auf dem Podium


Anja Gradl im ZielDie erste Etappe der Bike Four Peaks von Ruhpolding nach Lofer konnte, trotz aller Unwetter und Überschwemmungen in der Region, planmäßig gestartet werden. Lediglich die ersten 15 Kilometer mussten neutralisiert auf Asphalt zurückgelegt werden, da die eigentliche Rennstrecke nach den Regenfällen der letzten Tag fast vollständig überflutet war. Die verbliebenen 48 Kilometer konnten unverändert gefahren werden. Das Team Bulls war mit Platt, Dietsch und Böhme bei den Herren und Anja Gradl bei den Damen zum ersten mal in beiden Hauptklassen eines Etappenrennens vertreten.
Im ersten Anstieg zur Winkelmoos-Alm ab km 16 biss sich Tim Böhme in einer fünfköpfigen Spitzengruppe mit Lakata, Kaufmann, Geismayr und Käß fest. Im zweiten langen Anstieg zur Loferer Alm ab km 43 gesellte sich dann noch Sauser hinzu. Platt und Dietsch fuhren in den wenig dahinter liegenden Verfolgergruppen in den Top 20. Anja Gradl setzte sich kurz nach de Start gemeinsam mit der Norwegerin Loevset an die Spitze des Damenrennens. Auf dem Weg zur Loferer Alm schwanden bei Gradl dann aber zusehends die Kräfte und sie musste Loevset ziehen lassen. 

Das Spitzensextett der Männer blieb auch in der letzten Abfahrt zusammen und Böhme bereitete sich auf den finalen fünf flachen Kilometern auf eine Sprintankunft vor. In der sehr engen Zielanfahrt lag Böhme auf Position drei und konnte diese auch bis ins Ziel behaupten. Thomas Dietsch finishte auf Rang 12, Karl Platt erreichte als 16. das Ziel. Anja Gradl belegte einen starken zweiten Platz und erkämpfte damit die zweite Podiumsplatzierung für das Team Bulls an diesem Tage. „Es ging deutlich besser als erwartet heute. Ich habe in den letzten Wochen sehr viel trainiert und bin eigentlich ein wenig müde. Im Rennen liefen die Beine dann aber rund und im Sprint konnte ich mich gut positionieren.“ so Böhme erfreut.

„Ich bin lange kein Etappenrennen mehr gefahren, mir fehlt da ein wenig die Erfahrung.
Dafür lief es heute aber sehr gut. Am zweiten Berg bin ich eingegangen, warum weiss ich
gerade nicht. Rang zwei ist trotzdem großartig und ich freue mich auf die nächsten Tage.“
erklärte Gradl.
Ergebnisse:
Herren:
1. Christoph Sauser – Sepcialized Racing – 2:40:22,2 h
2. Alban Lakata – Topeak Ergon Racing Team – 2:40:22,8 h
3. Tim Böhme – Team Bulls – 2:40:23,2
12.Thomas Dietsch – Team Bulls – 2:45:49 h
16.Karl Platt – Team Bulls – 2:47:21 h
Damen:
1. Borghild – Loevset – Norwegen – 3:03:29 h
2. Anja Gradl – Team Bulls – 3:14:19 h
3. Bettina Uhlig – Wheeler-IXS – 3:19:33 h

Teambericht TEXA-SIMPLON

Kreuchler und Schneidawind mit Top15 Platzierung auf der ersten Etappe der BIKE Four Peaks

Kreuchler und Schneidawind in der letzten AbfahrtBei optimalen äußeren Bedingungen wurde das Starterfeld der zum ersten Mal ausgetragenen BIKE Four Peaks in Ruhpolding losgeschickt.
Aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Wochen wurden die ersten 20km neutralisiert auf der Hauptstraße zurückgelegt. Diese Phase verlief für alle TEXPA-Simplon Biker reibungslos und zu Beginn des ersten von heute zwei langen Anstiegen waren alle vorne vertreten.
Christian Kreuchler und Christian Schneidawind passierten in der ersten Verfolgergruppe liegend die erste Verpflegungsstelle. In einem  welligen Zwischenstück schaffte Teamkollege Wolfgang Mayer den Anschluss an diese Gruppe. Michael Schuchardt und Oliver Vonhausen waren nur kurz dahinter in weiteren Verfolgergruppen.
Im letzten Anstieg des Tages zeigte Christian Kreuchler seine derzeit gute Form und konnte sich nach vorne leicht absetzen. Nach über 700 gefahrenen Höhenmetern passierte er als siebter die Loferer Alm.
In der finalen Abfahrt veränderte sich das Gesamtranking noch leicht. Schneidwind konnte auf Kreuchler aufschließen und zusammen mit dem französischen Meister Thomas Dietsch vom Team Bulls und mit Matze Bettinger (Team Lexxware) ging es die verbleibenden 6km Richtung Ziel.
Kreuchler überquerte als  14. und Schneidawind als 15. die Ziellinie. Wolfgang Mayer finishte als 21., Michael Schuchardt als 23. und Oliver Vonhausen als 30. Alle TEXPA-Simplon Biker  waren am Ende  zufrieden mit der Auftaktetappe und können zuversichtlich in die nächsten Tage gehen.

Ergebnisse:

1.    Christoph Sauser                 Team Specialized               2:40h
2.    Alban Lakata                        Team Topeak Ergon           2:40h
3.    Tim Böhme                           Team Bulls                          2:40h
4.    Markus Kaufmann               Team Centurion-Vaude    2:40h
5.    Daniel Geismayr                   Team Centurion-Vaude    2:40h
.....
14. Christian Kreuchler                Team TEXPA-Simplon    2:45h
15. Christian Schneidawind        Team TEXPA-Simplon    2:45h
21. Wolfgang Mayer                    Team TEXPA-Simplon    2:48h
23. Michael Schuchardt              Team TEXPA-Simplon    2:49h
30. Oliver Vonhausen                  Team TEXPA-Simplon    2:53h
 
Teambericht  black tusk Racing by toMotion

Matthias Leisling und Torsten Marx fahren in die Top Ten

Großer Erfolg auf der ersten Etappe des Mountainbike-Marathon- Events Bike Four Peaks für das Team black tusk Racing by toMotion. Mit Matthias Leisling, Torsten Marx und Philipp Pangerl
schaffen es gleich drei Fahrer unter die besten 25.

Matthias Leisling bei der Zieleinfahrt
Vier Etappen, vier Gipfel, 750 Starter – bei der Bike Four Peaks geht alles an den Start, was im Mountainbike-Zirkus Rang und Namen hat: Marathon-Weltmeister, Europameister und zahlreiche Landesmeister geben sich ebenso die Ehre wie auch viele Hobbyfahrer. In der kaum zu überblickenden Masse an Startern aus 35 Nationen finden sich auch zehn Fahrer im schwarz-blauen Trikot des Teams black tusk Racing by toMotion wieder.
Bereits am Dienstag reiste der gesamte Tross zum Startort der ersten Etappe nach Ruhpolding, um sich optimal vorbereiten zu können. „Gerade für Torsten Marx, Matthias Leisling und Philipp Pangerl ist es eine wichtige Vorbereitung für die Marathon-Weltmeisterschaft“, erklärt Teamchef Manfred Reis. Dementsprechend hoch gesteckt sind auch die Ziele: „Plätze in den Top 15 dürften durchaus drin sein“, fährt Reis fort.
Vier Etappen wollen von den Fahrern von Mittwoch bis Samstag bewältigt werden. Die Strecken führen sowohl durch deutsche als auch durch österreichische Gefilde. Alles in allem werden die Biker, die bis zum letzten Zielstrich durchhalten, auf etwa 300 zurückgelegte Kilometer und rund 9000 erklommene Höhenmeter zurückblicken können.
Die erste Etappe führte die Fahrer über knapp 69 Kilometer von Ruhpolding ins österreichische Lofer. Die ersten 20 Kilometer wurden jedoch aufgrund von Hochwasser „neutralisiert“, das bedeutet, die Starter fuhren auf asphaltierten Straßen hinter einem Auto, das die Geschwindigkeit vorgab. Attacken waren bis zu diesem Punkt verboten. Anschließend teilte sich das Feld sehr schnell. Etwas Pech hatte Matthias Leisling. Nach der ersten Sortierung fand er sich etwa auf Rang 300 wieder und musste das Feld aus dem dichten Mittelfeld heraus aufrollen, was sehr viel zusätzliche Kraft kostet. Relativ schnell fand er jedoch seinen Rhythmus,
konnte viele Plätze gut machen und landete am Ende noch auf dem neunten Rang in der Gesamtwertung. Damit erzielte er das beste Ergebnis für black tusk Racing by toMotion.
Teamkollege Torsten Marx kam nach einer Fahrzeit von 2:45 Stunden und etwa 30 Sekunden mehr als Leisling auf dem zehnten Platz ins Ziel. „Ich habe noch nicht ganz alles gegeben. Zwei bis drei Prozent kann ich noch drauflegen“, gibt er sich optimistisch. Philipp Pangerl hatte etwas zu viel Luftdruck in den Reifen, was ihn in den Abfahrten die eine oder andere Sekunde kostete. Dennoch zeigte er sich sehr zufrieden mit dem 22. Platz.
Die weiteren Platzierungen des Teams black tusk Racing by toMotion:
- Wolfgang Unterer: Platz 8 (Masters), Fahrzeit 3:03 Stunden
- Günter Sandmann: Platz 25 (Masters), Fahrzeit 3:17 Stunden
- Florian Neumann: Platz 111 (Men), Fahrzeit 3:20 Stunden
- Alexander Bietz: Platz 139 (Men), Fahrzeit: 3:30 Stunden (Plattfuß)
- Thorolf Hieronymus: Platz 87 (Masters), Fahrzeit 3:37 Stunden
- Peter Bietz: Platz 102 (Grand Masters), Fahrzeit 4:48 Stunden (Plattfuß)
- Dirk Edinger: Platz 153 (Men), Fahrzeit 3:36

Copyright © 2012 trail-x-action.de